Wir über uns

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Schön, dass Du auf unsere Seite gefunden hast. Auf dieser Homepage möchten wir Dir einen kleinen Vorgeschmack auf unsere Zeit im Jugendrotkreuz geben. Wir freuen uns schon, Dich auf unseren Veranstaltungen oder in den Gruppenstunden begrüßen zu dürfen.

Die hauptsächliche Arbeit des Jugendrotkreuz Bonn findet, neben der Schularbeit, in den außerschulischen Gruppen auf dem Stadtgebiet statt. Die Jugendlichen engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Jugend- und Kindergruppen, die sich regelmäßig treffen.

Zur Zeit haben wir vier außerschulische Gruppen in unserem Kreisverband und eine RND Gruppe, welche in Zusammenarbeit mit einigen Bereitschaften betreut wird.

Wer in Gemeinschaft mit anderen etwas Sinnvolles tun möchte und an Gruppenstunden, Camps und gemeinsamen Veranstaltungen Spaß hat, ist bei uns an der richtigen Stelle. Denn anderen Menschen helfen ist bei uns Programm. Ob Schulsanitätsdienst, Streitschlichtung, Hausaufgabenhilfe oder Hilfsprojekte für Kinder in Krisenregionen: Unser Engagement für andere ist genauso vielfältig wie unsere 113.000 Mitglieder.

Unser Engagement für andere ist genauso vielfältig wie unsere Mitglieder in der Stadt Bonn.

Das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) ist der eigenverantwortliche Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Über 113.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich bei uns in über 5.500 JRK-Gruppen, die ehrenamtlich von Jugendlichen betreut werden. Ob Schulsanitätsdienst, Kampagnen-Arbeit, Streitschlichtung oder Ferienfreizeit: Jugendrotkreuzler/-innen setzen sich für andere Menschen ein, beschäftigen sich mit den Themen Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung und mischen bei politischen Entscheidungen mit.

Weiterführende Details zum Jugendrotkreuz findet Ihr in unserer JRK Ordnung.

Hier findet Ihr eine Übersicht über die Gruppen des Jugendrotkreuzes Bonn. Zur Zeit haben wir vier Gruppen in Bonn. Die Gruppen treffen sich entweder in den Jugendrotkreuz Räumen im Kreisverband Bonn, Endenicher Straße 131, 53115 Bonn oder in den Räumen des Roten Kreuzes direkt vor Ort.

Die Teilnahme an unseren Gruppenstunden ist kostenlos und Ihr könnt gerne bei uns an einer Schnuppergruppenstunde teilnehmen und uns kennen lernen. Im weiteren möchten sich unsere Kinder- und Jugendgruppen vorstellen. Wir freuen uns auf Euch!

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Die ehrentamtliche JRK-Kreisleitung besteht seit November 2017 aus drei Mitgliedern: dem JRK-Kreisleiter Mathias Borneck (rechts im Bild) und den Mitgliedern der Kreisleitung Moritz Hemgesberg und Sven Fritz (links im Bild).

Sie sind Ansprechpartner für die Jugendrotkreuzler im Kreis Bonn und dienen als Schnittstelle zwischen den JRK Gruppen und dem Jugendrotkreuz Landesverband.

Daneben kümmert sich die JRK-Kreisleitung auch um die Aus- und Weiterbildungen sowie um die Planung der Großveranstaltungen oder dem jährlich stattfindenden Kreistreffen.

Aufgaben der JRK Kreisleitung laut §45 der JRK Ordnung:
  1. Durchführung der Beschlüsse der JRK-Kreisversammlung und des JRK-Kreisausschusses

  2. Einsetzung und Abberufung des/der Koordinators/in der JRK-Schularbeit

  3. Regelmäßige Besprechung mit den JRK-Gruppenleitungen sowie Koordinierung der JRK-Arbeit

  4. Vorbereitung und Durchführung von JRK-Maßnahmen der Weiterbildung und der Begegnung

  5. Sorge für die Ausbildung der JRK-Gruppenleiter/innen

  6. Neubildung von JRK-Gruppen

  7. Vertretung der Interessen des Jugendrotkreuzes in den DRK-Gremien des Kreisverbandes

  8. Vertretung des JRK-Kreisverbandes gegenüber Dritten, insbesondere dem Jugendring

  9. Öffentlichkeitsarbeit für das Jugendrotkreuz

  10. Führung der laufenden Geschäfts, insbesondere

    • Meldung zu Veranstaltungen und Lehrgängen an den JRK-Landesverband

    • Beantragung und Abrechnung zweckgebundener Mittel

    • Erstellen des Haushaltsvoranschlags

    • Sorge für die ordnungsgemäße Führung von Personalunterlagen

    • Unterzeichnen der JRK-Ausweispapiere





Am 27. Mai 1925 wurde das Jugendrotkreuz in Berlin gegründet. Auch über 80 Jahre später sind die Gründungsideen - Völkerverständigung, Hilfe für andere Menschen und Gesundheit –noch aktuell und bestimmen die Arbeit des Jugendverbandes des Deutschen Roten Kreuzes.

Gruppenfoto einer JRK-Schulklasse mit Lehrer.

1914
Der Erste Weltkrieg hält die Welt in Atem. In Kanada, den USA und Australien beteiligen sich Schulklassen an der Rotkreuzarbeit. Sie unterstützen Krankenhäuser und Soldaten, indem sie chirurgisches Material, Möbel oder Geschenke anfertigen.

27. Mai 1925
Der Hauptvorstand des Deutschen Roten Kreuzes gründet das Deutsche Jugendrotkreuz (DJRK). Vorbild ist das Jugendrotkreuz in den USA: Durch die Hilfssendungen und Briefe amerikanischer Jugendrotkreuzler an hungernde Kinder in Europa ist der JRK-Gedanke nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland bekannt geworden.

20er Jahre
Jugendrotkreuzarbeit findet in der Schule statt. Im Mittelpunkt steht das Leitmotiv „Ich diene“ mit den Zielen: Dienst an der Gesundheit, Dienst am Nächsten, Dienst für die Völkerverständigung. Ganze Schulklassen betreuen behinderte Kinder und ältere Menschen, helfen in Krankenhäusern mit, bauen Waschräume, Schulgärten und Spielplätze oder schicken Briefe und Päckchen an Kinder in anderen Ländern.

1926
Im Januar 1926 erscheint die erste gesamtdeutsche JRK-Zeitschrift „Deutsche Jugend – Zeitschrift für das Jugendrotkreuz“, die als beste deutsche Kinder- und Jugendzeitschrift dieser Zeit gilt.

30er Jahre
Als Adolf Hitler an die Macht kommt, nimmt der Aufschwung des Jugendrotkreuzes ein jähes Ende. Das JRK wird von der Hitlerjugend aus den Schulen verdrängt und auf den Schulbriefwechsel reduziert. Es existiert während der Nazi-Zeit faktisch nicht.

1936
Die Zeitschrift „Deutsche Jugend“ wird von den Nationalsozialisten verboten.

Junge Sanitäter/-innen bei einer Erste-Hilfe-Übung.

ab 1947
In Bayern, Hessen, Baden, Württemberg, Bremen und Berlin wird das Jugendrotkreuz wieder ins Leben gerufen. Bundesweit erfolgt der Wiederaufbau im Jahr 1950 mit der Einrichtung einer JRK-Abteilung im neu gegründeten Generalsekretariat in Bonn.

In Westdeutschland entwickelt sich das Jugendrotkreuz zunehmend zu einem außerschulischen Jugendverband mit Gruppenstunden, Ferienfreizeiten und Erste-Hilfe-Wettbewerben. In der DDR ist es mit den „Jungen Sanitäter“ und „Jungen Gesundheitshelfer“ dagegen nach wie vor sehr aktiv in den Schulen.

1952
In der Bundesrepublik erscheint die bundesweite Zeitschrift „Jugendrotkreuz und Erzieher“.

60er/70er Jahre
In der Zeit der Friedens- und Studentenbewegung setzen sich Jugendrotkreuzler kritisch mit ihrem Verband auseinander und entwickeln neue Ziele. Die Teilnehmer/-innen des Bundestreffens 1971 setzen sie sich verstärkt für politische Bildungsarbeit ein.

Oktober 1974
Nach hitzigen Auseinandersetzungen verabschiedet das DRK-Präsidium und der Präsidialrat eine neue Ordnung des Jugendrotkreuzes mit folgenden Zielen:
- soziales Engagement,
- Einsatz für die Gesundheit,
- Bemühen um Frieden und Völkerverständigung,
- politische Verantwortung.

70er/80er Jahre
Durch verschiedene Schul- und Bildungsreformen wird die Arbeit des Jugendrotkreuzes in West-Deutschland in den Schulen immer schwieriger. Schularbeit tritt hier mehr und mehr in den Hintergrund und das Jugendrotkreuz wird zu einem klassischen, außerschulischen Jugendverband.

1991
Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands wachsen die 5 östlichen und 14 westlichen Landesverbände des Jugendrotkreuzes zusammen.

Schulsanitäter beim Einsatz.

90er Jahre
Das DJRK engagiert sich mit Schulsanitätsdienstgruppen wieder verstärkt in den Schulen. Jugendrotkreuzler bieten außerdem Lehrerfortbildungen, Erste-Hilfe-Unterricht und Projekttage an.

1994/1995
Die Arbeit des DJRK steht unter dem Motto „Farbe bekennen – Menschlichkeit zeigen“. Ziel des Jahresthemas ist es, auf Probleme benachteiligter Kinder aufmerksam zu machen und sich für eine menschliche, solidarische und gewaltfreie Welt einzusetzen.

seit 1994
Das DJRK ernennt Kinderbotschafter/-innen: Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 15 Jahren setzen sich für die Bedürfnisse von Kindern ein und bestimmen bei wichtigen Entscheidungen mit. Bis heute wird kontinuierlich an dem Auf- und Ausbau eines Kinderbotschafternetzes gearbeitet.

1996
Unter dem Motto „Farbe bekennen – Menschlichkeit zeigen“ setzt sich das DJRK dafür ein, behinderte Kinder stärker als bisher in das Verbandsleben zu integrieren.

Eine Mitgliederumfrage zeigt, dass zwischen den Landesverbänden große Unterschiede bestehen: Während es in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen nur zwischen 300 und 500 Jugendrotkreuzler gibt, haben die großen Landesverbände wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein zwischen 5 000 und 15 000 aktive Mitglieder.

1997
Das DJRK setzt sich mit Kinderrechten und der Mitbestimmung von Kindern auseinander und befragt 700 Jugendrotkreuzler zur Situation von Kindern im JRK. Die Umfrage macht deutlich, dass es in Sachen Kinderpartizipation noch viel zu tun gibt. Ein Ergebnis der Aktion ist die Arbeitshilfe „Neue Wege gehen – mitreden – mitentscheiden – mithandeln“. Außerdem wird das Netz der Kinderbotschafter weiter ausgebaut.

1999
Die Kampagne „Kindersoldaten - Youth must act“ startet. Das DJRK setzt sich für Kindersoldaten weltweit ein. Es fordert zusammen mit anderen Organisationen ein Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, das das Mindestalter für Soldaten auf 18 Jahre festlegt. Das Zusatzprotokoll wird 2000 verabschiedet: Es verbietet die Zwangsrekrutierung und die Teilnahme von Jugendlichen unter 18 an bewaffneten Konflikten.

2001
Die Bundesgeschäftsstelle (DRK-Generalsekretariat) zieht von Bonn nach Berlin. Mit der Kampagne „Bleib‘ COOL ohne Gewalt!“ setzt sich das DJRK mit der zunehmenden Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen auseinander. Ziel ist es, Jugendrotkreuzlern und einer breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass man Streit ohne Gewalt und Konflikte produktiv lösen kann. Das DJRK beginnt mit dem Aufbau eines Streitschlichternetzes.

2002
Im Juli findet das 13. Internationale Erste-Hilfe-Turnier in Stuttgart statt. Über 600 Jugendrotkreuzler treffen sich dort vier Tage lang unter dem Motto KEEP COOL – STOP VIOLENCE! und wetteiferten um Punkte und Lorbeeren.

2004
Mit der bundesweiten Kampagne „ARMUT: Schau nicht weg!“ (2004 – 2007) setzen sich Jugendrotkreuzler/-innen für arme Kinder und Jugendliche in Deutschland ein. Mit Aktionstagen, Film- und Theatervorführungen oder Straßenständen machen sie auf das Problem der Kinderarmut aufmerksam. Sie kommen mit Politikern ins Gespräch, um so eine langfristige Verbesserung der Situation zu erreichen, und organisieren Aktionen, mit denen die Benachteiligung armer Kinder reduziert werden kann. Mit Aktionen zur Konsumerziehung und Schuldenprävention hinterfragen Jugendrotkreuzler ihren eigenen Umgang mit Geld und Konsum.

Gruppenfoto mit Kampagnen-Banner und Lutfballons.

2007
An Pfingsten findet das fünfte JRK-Supercamp statt, bei dem sich über 1000 JRKler/-innen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz in Baden-Württemberg treffen, um gemeinsam Rotkreuz-Spirit zu erleben, zu feiern, Freunde zu finden und in vielen Workshops neue Erfahrungen zu sammeln.

Beim Supercamp fällt auch der Startschuss für die grenzüberschreitenden Kampagne „Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!”, die den wachsenden gesellschaftlichen Druck auf Kinder und Jugendliche zum Thema hat. Mit der Kampagne setzen sich JRKler/-innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Luxemburg dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mehr Möglichkeiten erhalten, ohne Druck ihre Stärken zu entdecken, ihre Fähigkeiten zu testen und Herausforderungen zu meistern.

2010
Mit der gemeinsamen Initiative "Blut + Jung" des JRK und der DRK-Blutspendedienste organisierten Jugendrotkreuzler bundesweit kreative und erlebnisreiche Blutspendetermine für junge Erstspender.

2012
Am Pfingstwochenende beim Supercamp 2012 in Xanten trafen sich rund 1.800 Jugendrotkreuzler aus ganz Deutschland und anderen Ländern Europas zu einem großen Zeltlager mit vielen Workshops. 

Highlight war der Start der Kampagne "Klimahelfer - Änder' was bevor's das Klima tut".  Die Kampagne klärt auf, wie sich extreme Wetterereignisse auf die Gesundheit und Lebensverhältnisse von Menschen auswirken. Der Fokus liegt dabei auf Klimaanpassung. 

Mit fünf Forderungen zu den Bereichen Gesundheit, Bevölkerungsschutz, Bildung, Migration, und Klimaschutz bezieht das Jugendrotkreuz Stellung und wird mit mit verschiedenen Aktionen in ganz Deutschland aktiv.  

Ob Schulsanitätsdienst, Gruppenstunde, Hausaufgabenhilfe oder Streitschlichtung: Wer sich im Jugendrotkreuz engagiert, möchte anderen Menschen helfen

Im Zeichen der Menschlichkeit, dem obersten der sieben Rotkreuz-Grundsätzen, setzen wir uns für die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein. Wir sind Teil der weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen hilft, allein nach dem Maß ihrer Not.

Jugendrotkreuzler/-innen sind in folgenden Bereichen aktiv:
- soziales Engagement,
- Einsatz für Gesundheit und Umwelt,
- Handeln für Frieden und Völkerverständigung,
- politische Mitverantwortung.

Wie wir diese Ziele erreichen wollen, haben in unseren Leitsätzen festgehalten. Eine zentrale Rolle für unser Selbstverständnis spielt derzeit das Thema „Vielfalt im Jugendrotkreuz“.



Die Grundlage der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmond-Arbeit bilden die sieben Grundsätze. Sie legen fest, in welcher Form und nach welchen Kriterien Rotkreuzarbeit weltweit geleistet wird. Auch das Jugendrotkreuz richtet seine Aktivitäten nach diesen Grundsätzen aus.

Menschlichkeit

Wir helfen den Menschen, die uns brauchen.

Unparteilichkeit

Wir setzen uns für alle Menschen ein, egal welche Hautfarbe sie haben und an wen sie glauben.

Neutralität

Wir wollen Streit schlichten. Dabei versuchen wir, beide Seiten zu verstehen.

Freiwilligkeit

Wir sind Mitglieder im Jugendrotkreuz, weil wir es möchten.

Einheit

Wir vom Jugendrotkreuz sind eine Gruppe, die zusammenhält und gemeinsam Entscheidungen trifft.

Universalität

Wir sind Teil einer Organisation, die es auf der ganzen Welt gibt. Unsere gemeinsamen Ziele und Ideen verwirklichen wir zusammen.

Unabhängigkeit

Wir haben unsere eigenen Wünsche und Vorstellungen. Niemand darf uns zu anderen Handlungen zwingen.

Im Jugendrotkreuz kann jede/r mit machen. Um auf die unterschiedlichen Interessen, Bedürfnisse und Erfahrungen unserer Mitglieder noch besser eingehen zu können, setzen wir uns für die Stärkung der Vielfalt im Jugendrotkreuz ein.

Die demografische Entwicklung und Internationalisierung stellt uns vor große Herausforderungen: Der Anteil an älteren Menschen und an Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und mit verschiedenen religiösen Überzeugungen wird zunehmen. Immer mehr Menschen vom Land werden in die Städte abwandern und immer mehr Frauen Leitungspositionen besetzen. Diese Veränderungen wollen wir im Jugendrotkreuz aufgreifen und uns für mehr Vielfalt in unserem Verband einsetzen.

Unser Ziel ist es, im Jugendrotkreuz eine Kultur des bewussten, wertschätzenden Umgangs mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten zu schaffen. Dadurch wollen wir die Bedürfnisse, Interessen, Erfahrungen und Ansprüche unserer Mitglieder angemessen berücksichtigen und individuelle Chancengleichheit schaffen.

Mit individuellen Selbstverpflichtungen unserer Mitglieder auf allen Verbandsebenen wollen wir die Vielfalt im JRK stärken. Denn nur wenn viele kleine Schritte gehen, wird sich langfristig eine Kultur der Wertschätzung (weiter-)entwickeln. Neben den gängigen Dimensionen von Managing Diversity-Ansätzen wie Alter, biologisches und soziales Geschlecht, körperliche und geistige Fähigkeiten, sexuelle Orientierung, ethnisch-kulturelle Prägung und Religion/ Weltanschauung, wollen wir dabei bewusst auch JRK-spezifische Kriterien berücksichtigen, beispielsweise die Dauer der Mitgliedschaft im Jugendrotkreuz, Funktion im Jugendrotkreuz, Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit, Organisationsform und Größe des Landesverbandes.